Traumatherapie

Und plötzlich ist nichts mehr, wie es war …

Traumatische Ereignisse sind einschneidende Erlebnisse, die das weitere Leben eines Menschen nachhaltig für lange Zeit oder sogar für immer verändern können.

Das können schon die scheinbar kleinen Ereignisse sein, bei denen man nicht gleich an den Begriff „Trauma“ denkt: ein Lehrer stellt einen Schüler vor der ganzen Klasse bloß, ein junges Mädchen wird in der Schule gemobbt, ein Chef macht abfällige Bemerkungen zu seinen Mitarbeitern. Dennoch können daraus nachhaltige Folgen entstehen.

Das können natürlich auch Ereignisse sein, bei denen einem sofort der Begriff „traumatisches Ereignis“ einfällt: Naturkatastrophen, Kriege, Unfälle und Gewalt durch andere Menschen.

Eines ist allen Traumata gemeinsam: das Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins der Betroffenen in der jeweiligen Situation. Dann schaltet unser Organismus auf ein Notfallprogramm um, das dem Überleben dient. Der Preis dafür ist jedoch, dass Erinnerungen an belastende Ereignisse unverarbeitet und in fragmentierter Form abgespeichert werden und immer wieder „hochgespült“ werden. Die Symptome bei den Betroffenen reichen von Flash Backs, Schlafstörungen über Panikattacken und Übererregung zu ausgeprägtem Vermeidungsverhalten, Angststörungen, aber auch zu somatischen (körperlichen) Beschwerden. Ein normales Leben ist oft nicht mehr möglich.

In der Traumatherapie werden wir zunächst versuchen, das auslösende Ereignis, den auslösenden Konflikt herauszufinden. Bei sogenannten Big-T-Traumata mag das offensichtlich sein, bei den Small-t-Traumata ist es das häufig nicht. Small-t-Traumata haben ihre Ursache häufig in Situationen von Scham oder Peinlichkeit. Unser Bedürfnis nach Anerkennung, Zugehörigkeit und Schutz wird dadurch verletzt.

Die Abwehrmechanismen, die dadurch ausgelöst werden, können für Jahre und Jahrzehnte unser Leben prägen, sei es, dass wir aggressiv reagieren, Situationen vermeiden und kein Selbstvertrauen mehr in unsere eigene Kraft und Fähigkeiten haben, sei es aber auch, dass unser Körper mit Beschwerden reagiert, für die keine medizinische Ursache gefunden werden kann.

In einem zweiten Schritt werden wir ressourcenorientiert arbeiten und gezielt den Fokus auf Stärken lenken.

Dabei können wir gestalttherapeutisch arbeiten, aber auch spezielle Methoden wie Screen-Technik, EMDR und Hypnotherapie in den therapeutischen Prozess integrieren.

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© 2019 Sibylle Wacker – Gestalttherapie, Traumatherapie und Coaching